Für die Frau von Heute!
Frauen beleben mittlerweile viele Bereiche in der Arbeitswelt, die vor einigen Jahrzehnten noch ausschließlich von Männern bestimmt waren. Dienstleistungen bei der Polizei, in der Bundeswehr oder sogar bei der Feuerwehr werden immer häufiger durch Frauen wahrgenommen. Diese Tatsache ist keineswegs beunruhigend, sondern hilft merklich bei der Überwindung von herkömmlichen Vorurteilen und bei der weiteren Verwirklichung von Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. So ist auch inzwischen die Frau als Zahnarzt, einem vermeintlich typischen Männerberuf, keine Seltenheit mehr. Die Großstädte Stuttgart, Hannover, Bremen, Berlin, Bonn und München waren hier die Vorreiter und Frauen arbeiten heutzutage nicht mehr nur an der Rezeption und in der Zahntechnik, sondern auch als Zahnärztin bei der Zahnsanierung oder anderen Aspekten der Zahngesundheit.
Zarte Frauenhand für harte, handwerkliche Jobs
Die Angst vor dem Furcht einlösenden Geräusch eines Bohrers, oder der fünf Zentimeter langen Nadel einer Betäubungsspritze, die gnadenlos ins Zahnfleisch eingestochen wird, um die noch schlimmeren Folgeaktionen erträglich zu machen, erschrecken viele von uns. Werden diese handwerklichen Aufgaben, die wohl geeignet sind Angst und Schrecken zu bereiten jedoch von Frauen ausgeübt, so haben Männer keine andere Wahl, als nur Haltung zu bewahren und Furchtlosigkeit auszustrahlen. Man darf doch angesichts dieser Übermacht von Frauenpower keine Schwächen zeigen.
Keine Frage, die Angst vor dem Zahnarzt hält viele von uns davon ab, regelmäßige Zahnarztbesuche wahrzunehmen, um einen sehr wichtigen Beitrag für das körperliche Wohlbefinden und nicht zuletzt, um optischer Mängel zu vermeiden. Karies und Co. Sind nämlich auch häufig für andere körperlichen Defizite verantwortlich, wie wir alle wissen.
Der Beruf des Zahnarztes ist keine Männerdomäne mehr
Neben dem Zwang, Haltung und Furchtlosigkeit zu zeigen mag es aber auch sein, dass viele die Angst vor dem Bohrer oder der Betäubungsspritze verlieren, wenn diese von Frauenhänden bedient werden. Frauen wird man eher zutrauen, dass sie vorsichtig und gefühlvoller mit diesen gefährlichen Werkzeugen umgehen die geeignet sind, schon vor dem Arztbesuch für schlaflose Nächte zu sorgen.
Frau und Beruf am Beispiel Zahnarzt, ist ein weiteres Indiz für die Harmonisierung der Arbeitswelt und der Überwindung alter Klischees.